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Babelsberg

bildBabelsberg ist der größte Stadtteil Potsdams. Weltweit steht Babelsberg als Synonym für die Medienstadt Babelsberg, ein Gebiet innerhalb des Stadtteils, in dem sich das Filmstudio, der Filmpark, der Hauptsitz und Studios des RBB, die Filmuniversität Konrad Wolf, das Babelsberger Filmgymnasium (BFG) und zahlreiche weitere Institutionen und Unternehmen der Medienbranche befinden. Bedeutung über die Grenzen Potsdams hinaus hat Babelsberg auch durch den ehemals kaiserlichen Park Babelsberg mit dem namensgebenden Berg  (früher auch Pavelberg, Babertsberg, Boberow aus dem Slawischen „Ort, wo es Biber gibt“; spätere Namensanlehnung an das biblische Babel), und dem darin befindlichen Schloss Babelsberg, den bis 1938 Nowawesgenannten zentralen Ortsteil, sowie weitere historische Bauten und die ab 1871 entstandene Villenkolonie Neubabelsberg als Viertel der Stars. Neben der Bekanntheit als Film- und Medienstandort sorgt auch der lokale Fußballverein Babelsberg 03 im Karl-Liebknecht-Stadion für überregionale Aufmerksamkeit. Nach der Bildung der Stadt 1938 unter diesem neuen Namen wurde Babelsberg selbst bereits 1939 nach Potsdam eingemeindet.

Babelsberg hat viele Gesichter:

  • das Weberviertel, zu Zeiten Friedrichs II. unter dem Namen „Nowawes“ für böhmische Siedler angelegt, vermitteln die heute noch zahlreich vorhandenen Katen einen dörflichen Charakter
  • die Villenkolonie Neubabelsberg entstand um 1900 für betuchte Berliner, viel Prominenz vor allem aus der Filmbrache lebte hier
  • die Medienstadt Babelsberg, die aus einst Europas größtem Filmgelände hervorgegangen ist, beherbergt heute Ateliers, Rundfunk- und Fernsehsender, Produktionsgesellschaften und einen Film-Erlebnispark
  • der Park Babelsberg mit seinem Schloss, der für Wilhelm I., preußischer König und deutscher Kaiser, angelegt wurde.